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10 Meter in die Tiefe

  • Autorenbild: Guenter G. Rodewald
    Guenter G. Rodewald
  • vor 2 Tagen
  • 9 Min. Lesezeit

Aktualisiert: vor 2 Stunden


2. April 2025 - Es war im August des vergangenen Jahres, da las man in der Zeitung, hörte und sah man in den Medien von einem tödlichen Unfall eines jungen Mannes nach seinem Sprung vom 10-Meter-Turm im vor 100 Jahren eröffneten Bremer Stadionbad. Sofort, eigentlich wie immer, wenn ich von diesem Freibad lese oder von ihm erzählt bekomme, erinnerte mich dieses erschreckende Ereignis an ein eigenes traumatisches Erlebnis, das ich im Zusammenhang mit diesem Sprungturm 1963 im Alter von 13 Jahren hatte.


Turnen? Kannte ich nicht!


1960 war ich von meiner Grundschule am Buntentorsteinweg - Volksschulen wurden sie damals noch von allen genannt - in das Alte Gymnasium gewechselt, damals noch in der Dechanatstraße verortet. Heute residiert in diesen Räumen der Fachbereich Musik der HfK Bremen. Dieser Wechsel verlief nicht ganz ohne Probleme für mich, denn ich war einer der ganz wenigen Schüler, die aus der Bremer Neustadt kamen, fast alle anderen Mitschüler lebten in den oberen Vierteln der Stadt, Schwachhausen, Horn, Oberneuland, einige in der Neuen oder Gartenstadt Vahr. Was ich aber als noch bedrängender wahrnahm, war der Turnunterricht. Leibeserziehung wurde dieser genannt. Denn aus meinen ersten vier Schuljahren kannte ich so etwas nicht; denn die Turnhalle der Grundschule war baufällig und durfte nicht betreten werden. Somit kannte ich außer dem Unterricht in unseren Klassenräumen oder manchen Heimatkunde-Ausflügen mit der Lehrerin oder dem Lehrer in die Stadt und den Pausen auf dem Schulhof, keine weiteren Räume in der Schule, in denen ich unterrichtet wurde oder meine Schulzeit verbrachte.


So fand ich mich plötzlich in einer Turnhalle wieder, auch dieses wieder ein alter Wortgebrauch. Sporthalle hießen solche Säle dann auch erst später. Aber genauso neu waren für mich all die Geräte und Einrichtungen neu, mit denen ich nun plötzlich in Berührung kam: Kletterstangen, Böcke, Medizinbälle, Barren, Recks, im Untergeschoss die immer modrig und nach Schweiß riechenden Umkleideräume, in denen ich dann später – als es in die Pubertät ging – zwischen all den Altersgenossen noch einmal neue Schrecken oder Beunruhigungen erlebte. Heute beherbergt diese ehemalige Turnhalle die umgestaltete Galerie in der Dechanatstraße der HfK Bremen in strahlendem Weiß im Gegensatz zur eher bedrohlich düsteren Ausstattung aus meinen und allen vorherigen Zeiten.


Diskriminierungen auf Platz 11


Auch mit den zwei Wochenstunden »Turnen» im Sommer im Freien verbanden sich für mich immer ungeliebte Momente. Der Sportplatz war der in Bremen, zumindest den SV-Werder-Kundigen, bekannte in der Nähe des Weserstadions gelegene Platz 11. Ich gehörte immer zusammen mit einem oder zwei weiteren Klassenkameraden zu denjenigen, die am langsamsten beim 50-Meter-Lauf abschnitten, zu denen, die mit dem Schlagball die kürzesten Weiten warfen, zu denen, die beim Hochsprung bereits an den niedrigsten Höhen scheiterten oder beim Weitsprung bei den kürzesten Distanzen landeten. Beim Fußball landete ich immer als Beistellspieler in der Verteidigung, in gänzlich unnützer Hilfsposition für zum Torwart gewählten Mitschüler.

Das Schlimmste waren dann aber immer die Bundesjugendspiele, die immer kurz vor dem Beginn der Sommerferien und eben auf jenem Platz 11 abgehalten wurden. Dazu versammelten sich sämtliche Klassen einen Vormittag auf dem Sportplatz, das gesamte Lehrerkollegium bildete die verschiedenen Schiedsgerichte und jeder musste antreten. Extrem schwer war es, sich davor durch Entschuldigungen von Eltern freizukaufen, nur sehr gewichtige Gründe wurden dabei akzeptiert. Über allem lag die peinliche Stimmung einer Pseudo-Olympiade, schließlich war unsere Schule eine humanistische Anstalt mit Latein und Griechisch als den heiligen ersten Unterrichtsfächern. An unseren Turnhemden trugen wir als vorgeschrieben obligatorische Kennzeichnung einen stilisierten nackten Diskuswerfer, dessen Geschlecht, aber natürlich peinlich diskret versteckt, nicht erkennbar wurde.


Der Sport-Pranger


Die wirkliche Schmach ereilte einen dann immer erst nach Abschluss der Hausmacher-Olympiade: wenige Tage nach Ende der Wettkämpfe wurden im Eingangsfoyer der Schule die Ergebnisse und Namen von allen Schülern der Klassen der Sexta bis zur Oberprima ausgehängt. Datenschutz war damals noch ein unbekannter Begriff, geschweige denn geltendes Gesetz. Drei Gewinnklassen gab es: die höchste war die Ehrenurkunde mit 65 Punkten und mehr, die zweite die Siegerurkunde, wenn man mit 40 Punkten und mehr abgeschlossen hatte. Darunter gab es keine Auszeichnung mehr, es wurden aber alle weiteren Punktergebnisse ausgehängt, auch diese natürlich alle mit voller Namensnennung. Ich meine, mein Name stand in allen Jahren entweder auf dem dritt-, zweit- oder allerletzten Rang Platz dieses Konkurses, die Plätze immer wechselnd mit meinen zwei Mitschülern C.B.F. und T.S.A. Wir machten dazu fröhliche Minen zum bösen Spiel, aber verletzen taten diese öffentlichen Zurschaustellungen schon.


Schwimmen konnte ich auch nicht


Ja, schwimmen konnte ich auch noch nicht. Das erlernte ich dann aber bei einem Sommerurlaub mit der Familie auf Wangerooge und kam ganz stolz zurück mit meinem an die Badehose genähten Freischwimmer-Abzeichen. Aber sofort hieß es dann schon in der ersten Stunde im Hallenbad, dem Zentralbad am Richtweg, da wo heute das Metropoltheater steht, und in dem es immer so stark nach Chlor roch, dass man Angst bekam, vergiftet zu werden. Dort kam dann aber kein Wort des Lobes - der mir sicher sehr gutgetan hätte - von jenem verhassten Turnlehrer, der alle Schüler nur mit dem Nachnamen ansprach, laut dazu und das »R« übermäßig rollend. Kein Lob für den stolzen 12-jährigen, so siegessicher über seine 15 Minuten, in denen er im Wangerooger Becken nicht ertrunken und außerdem noch vom 1-Meter-Brett gesprungen war. »Rrrrodewald, rrrauf auf den Drrrreimeterrrturrrm und dann 30 Minuten schwimmen, zeig' mal , was Du wirrrrklich kannst!«  war das Einzige, was ihm einfiel.


Eigentlich fanden wir diesen Dresseur mehr oder weniger alle schrecklich, wie er einerseits die guten Turner laut und ausschweifend lobte, Sportskanonen wurden sie genannt, jene, die flink und gewandt alle Übungen ohne Probleme absolvierten, manche sicher auch mit wirklichem Spaß. Aber wie mies er werden konnte, wenn er in seinen schlabbernden Trainingshosen, mit seiner pausenlos angesetzten Trillerpfeife gerne den Schwächeren seine Aversionen zum Ausdruck brachte.


Turnunterricht durch ehemaligen HJ-Führer


Es wurde als offenes Geheimnis an unserer Schule gehandelt, dass sich im Kollegium in den 60er Jahren gut und gerne noch der eine oder andere Lehrer fand, der sich sehr wohl und problemlos aus den Zeiten der NS-Herrschaft in die Nachkriegszeit ‘hinüberretten' hatte können. Dazu gehörten auch zwei meiner Turnlehrer, deren Bekanntschaft ich machen musste. Der eine war ein eher gutmütiger jovialer Vertreter, der keinem etwas antat oder böse wollte.


Der andere war aber einer der Sorte, die alten Zeiten durchaus nachzutrauern schien. Und so behandelte er jene, die keineswegs zu den sportaffinen Schülern des Gymnasiums zählten. Jener F.K., so hieß der unfähige Pädagoge, der einen solchen Titel beileibe nicht verdiente, es einen im Gegenteil fast quälerisch fühlen ließ, dass er sportlich nicht allzu behände Schüler gerne als 'Schwächlinge' oder 'Memmen' oder 'Schlappschwänze'  (!) titulierte. So wie er es ganz sicher getan hat, wenn nicht noch schlimmer, in seinen Zeiten als Scharführer der Hitlerjugend, wie es hieß, durchaus einer in höheren Graden…


Wir konnten in unserem Alter des Heranwachsens nicht wirklich ermessen, was es zu bedeuten hatte, dass jemand ein HJ-Führer gewesen sei, ahnen konnten wir allerdings schon, dass das nichts Gutes zu bedeuten hatte. Erst viel später natürlich schon. Allerdings gelang dieses Wissen keineswegs auf dem Wege unseres Schulunterrichts der 60er Jahre zu uns. Dazu bedurfte es erst der aufklärerischen Wirkungen der kulturellen und politischen Unruhen, die uns Mitte der 70er Jahre begannen zu erreichen.


Ein Autor und ein Theaterstück eines Peter Weiss und seiner 'Ermittlung' (1965), das er nach den Urteilen des Frankfurter Auschwitz-Prozesses schrieb, spielte dabei eine wichtige Rolle. Oder eine vierteiligen TV-Serie, wie die US-Produktion 'Holocaust – The Story of the Family Weiss' (1978) von Marvin J. Chomsky, die tatsächlich erst 1979 in Deutschland und auch nur in den dritten Programmen der ARD ausgestrahlt wurde.


Ohne 'Turnabitur' kein 'Zeugnis der Reife'


Im Frühjahr 1969 stand in unseren drei Klassen der Oberprima das Abitur an. Neben den vier schriftlichen Klausurarbeiten, die zu schreiben waren, und den am Ende folgenden mündlichen Prüfungen, gehörte dazu auch das sogenannte 'Turnabitur', das alljährlich in fast heiligem Ambiente stattfand, in Anwesenheit des gesamten Kollegiums, das eng zusammengerückt von den niedrigen Sitzbänken der Turnhalle den Übungen zusahen. Der sonstige Schulbetrieb fiel dann für die sämtlichen restlichen damaligen rund 450 Schüler aus.


Vielen unserer damaligen Mitschülern und Mitschülerinnen erschien es damals einfach nur lächerlich und unzeitgemäß, einer solchen Prüfung einen so exklusiv-spektakulären Raum zuzugestehen. Zumal infolge der sogenannten und erfolgreich beendeten Bremer Strassenbahnunruhen im Januar des Vorjahres und anderer Ereignisse und Skandale an Höheren Bremer Schulen in dieser Zeit das Potenzial an Widerspruchsgeist und an der Bereitschaft bis Lust an oppositionellen Aktionen gewaltig gestiegen war.


So beschloss eine kleine Gruppe von Mitgliedern aus den drei Klassen zu versuchen, das Turnabitur zu boykottieren, bzw. es der Lächerlichkeit preiszugeben. Drei von ihnen verschafften sich im Dunkel der vorherigen Nacht Zutritt zu den Nebenräumen der Halle und entwendeten die gusseisernen Schraubpflöcke, mit denen die Reckstangen an den betreffenden Reckpfosten fixiert werden. Es war bekannt, dass die Reckübungen als erste Disziplin nach einer 'Eröffnungsrevue' geplant waren.


Diese Revue entbehrte nicht einer gewissen Peinlichkeit: der damals mit der Unterrichtung dieses Jahrgangs betrauter Studienreferendar hatte sich ausgedacht, dass es eine gute Idee sei, in einer ballettartigen Aufstellung aller Schüler zu der Musik von 'Schuld war nur der Bossa Nova' mit schweren Medizinbällen tänzelnde Bewegungen aufzuführen. Die Musik kam blechern aus einem 5 Watt schwachen Lautsprecher eines tragbaren Philips-Plattenspieler.


Nun stellten wir uns wie geplant auf und durchbrachen die urspüngliche Idee dieses Arrangements, indem wir mit großer Albernheit und recht unkonventionellen bis tuntigen Gesten das Konzept der Aufführung modifizierten und dabei stöhnende Kicherlaute ausstießen. Die Musik wurde angehalten, die Revue unterbrochen, die einfallsreichsten, bzw. auffälligsten Akteure wurden aussortiert, es wurde neu angesetzt, aber auch die verbleibenden Schüler waren auf den Geschmack gekommen und so wurde die komplette Ouvertüre gestrichen.


Nun also die Reckübungen. Die auf einer an der Decke der Halle laufenden Pfosten wurden an ihre Standpunkte gerollt, die Reckstangen aus ihrem Reservoir geholt, aber wo waren denn die dazugehörigen Schrauben? Sie waren einfach nicht zu finden.


Das war dann der Moment, das Flugblatt, das wir vorbereitet hatten, zu verlesen und mit dem wir den Boykott dieser Veranstaltung verkündeten. Der Schuldirektor erklärte daraufhin die Prüfung für beendet, nicht ohne die drohende Ankündigung ausgelassen zu haben, dass die 'Reifeprüfung' ohne ein nicht abgeleistetes Turnabitur nicht erteilt werde. So sah es damals die Bremische Prüfungsordnung vor.


Die Aktion machte viel Furore, die Druck-, Radio- und TV-Presse berichtete ausführlich darüber, wir jungen 'Revoluzzer' wussten damals schon recht gut Bescheid, wie man diese mobilisierte. Die Schulverwaltung schrieb an alle Eltern (wir waren nach damaliger Gesetzgebung noch nicht volljährig, mit der Drohung eines nicht bestandenen Abiturs, wenn man das Turnabi nicht ablegen würde. Das liess den weiteren Ablauf des 1969er Abiturs dann doch noch planmässig ablaufen, und am Ende mit der Prüfung in der Trunhalle, jedoch ohne die Bossanova-Einlage. Aber immerhin wurde einige Tage darauf die Prüfungsordnung geändert.


Die Rache


Das Kollegium der Abiturskonferenz hat es sich am Ende nicht nehmen lassen, mir als einem der identifizierten Rädelsführer der ungehörigen Aktion der Bestreikung des Turnabiturs noch einen Gruß zum Abschied zu gönnen, indem sie mir in mein Zeugnis der Reife als Note im Fach Leibeserziehung das Prädikat mangelhaft mit auf meinen weiteren Weg in die Zukunft zu geben:

Ach ja, und nach Aushändigung dieser Urkunde erteilte man mir noch Hausverbot. Ich betrat das Gebäude dann erst wieder, als mittlerweile und seit 1987 meine Schule die Hochschule für Künste | HFK Bremen und deren Fachbereich Musik beherbergte. Und wenn ich noch etwas von ihr, auf der ich neun Jahre ausgehalten hatte, aus der damaligen Perspektive sehen möchte, dann schaue ich mir noch einmal den Film »Ich bin ein Elefant, Madame« von Peter Zadek (1926 - 2009) an, der dort im Sommer 1968 gedreht worden war.


Auf den Spuren von damals


Nachdem ich mich in diesen Erinnerungen ein bisschen verloren hatte, fiel mir wieder ein, dass unsere Aktion, das Turnabitur zu bestreiken, ein paar Tage das Stadtgespräch in den Bremer Medien bildete, und in diesem Zuge ein Team des Senders von Radio Bremen bei uns auf dem Schulhof auftauchte und zwei Mitschülerinnen und mich nach unseren Motiven befragte. Ich machte mich auf den Weg, um eventuell irgendwo diesen Video-Schnipsel zu finden. Ich wurde tatsächlich fündig und stieß auf diesen kleinen Ausschnitt und freute mich auf eine Wiederbegegnung mit mir selbst, nach langen 56 Jahren:

Und hier noch kleine Dokumentation:

 

Annex:


Vollkommen vergessen hatte ich, dass noch jemand Anderer über das Turnabitur Anno '69 geschrieben hat: Jürgen Ahrens, mein Klassenkamerad bis zur 8. Klasse. Wir waren in diesen Jahren gut befreundet und waren für jeden Unsinn zu haben. So manche 'Arreststunde' haben wir zusammen zugebracht. Ich blieb sitzen, er irgendwann ebenfalls. So gelangten wir zwar später wieder auf gleiche Höhe, aber dann in Parallelklassen. Jürgen hatte in der 11. Klasse den französischen Zweig gewählt, ich blieb weiter auf dem des Altgriechischen, warum auch immer, ich weiß es nicht mehr, wie gerne würde ich Französisch sprechen können.


Durch die Verpflanzungen in verschiedene Klassen, verlor sich unsere Freundschaft und auf lange Jahre auch der Kontakt. Aber vor ein paar Jahren stießen wir wieder aufeinander und haben die Freundschaft neu aufleben lassen können, er lebt mit seiner Frau seit Langem in München.


2018 hat Ahrens seinen autobiographischen Roman »Summer of 69 · Der kleine Prinz, Neil Armstrong und ich - Eine Zeitreise durch die Roaring Sixties« veröffentlicht, und in ihm erzählt er ebenfalls auf den Seiten 47 bis 49 über die Ereignisse um das Bremer Turnabitur (>>> Link)


Manche Details beschreit er verschieden, oder - immerhin nennt er das Werk einen Roman - schmückt er den Event auf seine Weise aus. Seine Version gefällt mir jedenfalls sehr gut.


Leider ist »Summer of 69« vergriffen, aber auf Antiquariats-Plattformen findet man nach wie vor Exemplare. Ebenso bei amazon, dort gibt es auch noch die Kindle-E-Book-Ausgabe zum Downloaden.


Jürgen hat auch Krimis geschrieben, die im Gmeiner Verlag erscheinen. Sie haben zum Protogonisten den Kommissar Markus Kling, der in der Gegend des Tegernsees ermittelt, um den sich die Reichen des Freistaates niedergelassen haben und die dort bisweilen und bis des Öfteren ihr Unwesen treiben und wobei immer auch mal die eine odere andere Person gewaltsam um ihr Leben gebracht wird. Demnächst erscheint der dritte Band der Serie.

 

Weblinks:

  • Film: Ich bin ein Elefant, Madame: Link

  • Der Unfall im Stadionbad: Link

 

Wenn Du willst, kannst Du mir gerne Deinen Kommentar schicken, und zwar an diese Mail-Adresse: blog.guenny@mercadodelibros.info

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